Mein Handwerk
Ich liebe das Handwerk des Goldschmieds und alles was damit zusammenhängt. Es definiert mein Verständnis von Qualität, Ehrlichkeit, Achtsamkeit im Umgang mit dem Material, gibt mir die Werkzeuge und Techniken, die ich benötige.
In der Praxis meines Schaffens ist es aber immer zunächst Mittel zum Zweck.
Auf dem Weg zum Ziel denke ich zunächst gar nicht in Gold und Steinen, sondern in Ideen, in zentralen Motiven, die einer Sache innewohnen.
Wenn es dann an die Realisierung geht, fordere ich das Material und etablierte Techniken heraus, greife auch zu unkonventionellen Methoden, um Konzept und meinen künstlerischen Duktus zu realisieren.
Hierbei reicht das Spektrum von technisch hochkomplexen, vielstufigen galvanischen Abformungsprozessen hin zur bewusst rauen Sägekante, zum ‚Aufbrechen-lassen‘ des Materials. Meine Werke sollen das Organische, Gewachsene, Lebendige zum Ausdruck bringen – hierbei spielt immer auch der kontrollierte Zufall eine Rolle. Wie auch bei einer guten Küche kann vieles geplant, vorhergesehen, definiert werden. Doch erst das virtuose Moment – das Abschmecken, das Spiel zwischen dem Erhalt einer tiefen, ehrlichen, essenzhaften Grundsubstanz und dem Filigranen, Differenzierten, Austarierten – schafft ein ausgezeichnetes Essen, ein besonderes Werk.
Gold allein macht nicht glücklich!
Die von mir verarbeiteten Edelmetalle sind zertifiziert durch das ›Responsible Jewellery Council, London‹ und stammen ausschließlich aus ressourcenschonender, umweltneutraler, ethisch einwandfreier und sozial gerechter Sekundärgewinnung, entstammen also aus qualitativ hochwertiger Kreislaufwirtschaft für Edelmetalle.